DLG-Wintertagung 2026: Auftakt-Veranstaltung Plenum am 25. Februar 2026 in Hannover
07.03.2026
Künstliche Intelligenz kann ein starkes Werkzeug sein, um Effizienzgewinne in der täglichen Arbeit auf den Betrieben und Zuwächse bei Nachhaltigkeits-Indikatoren wie Biodiversität oder Tierwohl zu erreichen. Das wurde in der Auftakt-Veranstaltung Plenum zur DLG-Wintertagung 2026 deutlich, die unter dem Thema „KI – Produktivitätsturbo für den Betrieb“ stand. Inwieweit die Technologie die Land- und Lebensmittelwirtschaft bei der Umsetzung des DLG-Leitbilds der nachhaltigen Produktivitätssteigerung unterstützen kann, analysierte zu Beginn DLG-Präsident Hubertus Paetow. KI hebe die Rationalisierung in der Landwirtschaft auf die nächste Stufe, so der DLG-Präsident. Prof. Dr. Anthony Stein, Leiter Künstliche Intelligenz in der Agrartechnik, Universität Hohenheim, definierte KI als übergreifendes System, in dem klassische Agrartechnik mit Agrarinformatik integriert wird. Dr. Henning Müller, Vorsitzender des Agrotech Valley Forum e. V., Projektmanager des KI-Reallabors Agrar bei der Universität Osnabrück und Landwirt, skizzierte Perspektiven für einen gewinnbringenden KI-Einsatz in der Praxis. Die Sicht der Veterinärin brachte Hanna Strodthoff-Schneider von Agroprax in die Diskussion im Plenum ein, und welche Bedeutung KI in der Lebensmittelwirtschaft als Produktivitätsturbo hat, beleuchtete Dr. Klemens van Betteray von CSB-System. Eines unterstrichen alle Teilnehmenden: Vor einer erfolgreichen Anwendung der Technologie steht der Aufbau von Know-how.
